Bezahlen mit dem Bärling – Freisings neue Regionalwährung

Ein Zahlungsmittel mit humanen Qualitäten

11. Januar 2015

Sein überragender Vorzug: es erleichtert das Handeln und Wirtschaften. Doch Geld ist so wichtig und mächtig geworden, dass es seine eigenen Gesetze entwickelt hat. Es drängt immer dorthin, wo es die größte Rendite gibt. Es rast online um die ganze Welt auf der Suche nach Profit. Und so fehlt es dort, wo es dringend gebraucht wird: zum Beispiel in der heimischen Region; für Investitionen, die Arbeitsplätze schaffen; für kulturelle Projekte, die Lebensqualität bedeuten, für Wohlstand und Kaufkraft im Dienste möglichst vieler Menschen. Die Zeit ist reif für den BäRling als sinnvolle Ergänzung zum Euro. Der BäRling rückt den Menschen wieder in den Mittelpunkt der Geldwirtschaft.

Die EU fördert Regionalgeld-Projekte
Den BäRling gibt es nur in unserer Region. Das ist gut, denn so bleiben die BäRling-Scheine im heimischen Geldkreislauf. Schon dutzende Unternehmen und immer mehr Konsumenten nutzen den BäRling als Zahlungsmittel. Sein Erfolg wächst zusehends, weil der BäRling nicht nur materiellen Nutzen hat, sondern auch einen ideellen Wert. Die neue Qualität eines vitalen, regionalen Zahlungsmittels auf der Basis eines Wertgutscheinsystems erfreut sich auch der Zustimmung der EU-Kommission – sie fördert zahlreiche ähnliche Initiativen. Auch in Brüssel weiß man: Wirtschaftlich starke Regionen sind das Fundament der Europäischen Gemeinschaft.

Der BäRling ist zum Tauschen da
Aus guten Gründen gibt es für den BäRling keine Zinsen. Er soll möglichst oft von Hand zu Hand gehen. „Taler, Taler du musst wandern…“ Ganz bewusst verlieren nicht weitergegebene Wertgutscheine geringfügig an Wert. Diese Umlaufsicherung hält den BäRling auf Trab und stärkt die Wirtschaftskraft unserer Heimat.

So funktioniert der BäRling
Sie tauschen Euro gegen BäRling und Wertmarken im Verhältnis 1:1. Die Wertmarken gibt es im Viererblock für die BäRling-Wertgutscheine. Falls Sie einen BäRling-Schein nach drei Monaten noch nicht ausgegeben haben, kleben Sie als Umlaufsicherung eine Wertmarke auf, um den Wert zu erhalten.
Dies ist pro Quartal möglich. Der neue 1-BäRling-Schein gilt nur mit einer aufgeklebten Jahres-Wertmarke. Diese Wertmarke kann von Unterstützern der BäRling-Initiative werblich genützt werden. Im folgenden Jahr können Sie Ihre „alten“ BäRlinge gegen „neue“ umtauschen.

So schaut er aus der BäRling
Die Wertgutscheine sind in 1, 5, 10, 20 und 50 BäRling erhältlich, die dazu gehörenden Wertmarken für die Umlaufsicherung in 0,10, 0,25 und 0,50 BäRling pro Quartal.

Ein Gewinn für die Region
Sie können es nur gut machen! Sie verwenden Ihre BäRlinge kreativ in der Region und fördern damit regionale Wirtschaftskreisläufe. Zugleich ist jeder BäRling-Schein ein Sympathieträger, weil er eine soziale Seite hat. Das wird deutlich, wenn man ihn gegen Euro zurück tauschen möchte. Dabei werden 5 % des Wertes als Spende einbehalten, die zum größten Teil für gemeinnützige Projekte in der Region verwendet werden.

Initiator des BäRlings ist eine Gruppe von Unternehmern und engagierten Bürgern aus Stadt und Landkreis Freising. Sie haben sich aus der Überzeugung zusammengefunden, dass eine Regionalwährung wesentlich dazu beitragen kann, regionale und überschaubare Wirtschaftskreisläufe zu stärken. Auch verhindert sie, dass der Mehrwert des Wirtschaftens einer Region über komplexe Finanzsysteme nach „irgendwohin“ abgeführt wird. Branchen und Regionen bekommen mit Regionalgeld ein Instrument zur selbstverantwortlichen Gestaltung der eigenen wirtschaftlichen Entwicklung in die Hand.