Was im letzten Monat passiert ist: Februar 2014

von Andreas Beschorner , 01. März 2014

Weltuntergangsstimmung
Es sind drei Sätze, die am 19. Februar für Empörung, Wut und Trauer sorgen: „Die Klagen werden abgewiesen. Die Kläger tragen die Kosten des Verfahrens. Revision wird nicht zugelassen.“ So macht Erwin Allesch, der Vorsitzende Richter des 8. Senats des VGH, nach fast einem Jahr Prozessdauer allen Hoffnungen ein Ende, die dritte Startbahn könne juristisch verhindert werden. Im Sitzungssaal im Amt für ländliche Entwicklung stimmen rund 400 Startbahngegner daraufhin die Bayernhmyne an, lassen ihrem Ärger teilweise durch Buh-Rufe und Pfiffe freien Lauf. Bis Allesch den Saal räumen lässt. Jetzt erwägt der Bund Naturschutz, vor den EuGH zu ziehen, man prüft zudem eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision vor dem Bundesverwaltungsgericht. Und man hofft auf Seiten der Startbahngegner mehr denn je, dass der Münchner Bürgerentscheid auch nach der Kommunalwahl sein Gültigkeit behält.

 

Aufbruch
„Luz amoi“, die Vertreter der neuen Volksmusik aus Freisinger Landen, haben ihre fünfte CD präsentiert und sich zu neuen musikalischen Ufern aufgemacht. „Schleinig“ heißt die neue Scheibe, die Fans begeistern dürfte, zugleich aber etwas „radiotauglicher“ sein soll, wie es die Musiker beschreiben.

 

Abbruch
Ärger gab es um den Abbruch einer der beiden Petuel-Villen an der B11: Denn auch wenn das zur Diskussion stehende Objekt kein Denkmal mehr war und abgerissen werden durfte, hätte der Bau-Unternehmer doch erst die Genehmigung für den Abriss einholen müssen, bevor er die Abrissbirne schwingen ließ. Das ist nicht geschehen. Nun droht ihm ein Bußgeld.

 

Aufbruchsstimmung
Der neue Verein Aktive City Freising e.V. ist gegründet und hat bei seiner ersten Mitgliederversammlung auch einen Vorstand gewählt: Das sind neben OB Tobias Eschenbacher und Wirtschaftsreferentin Maria Lintl auf privater Seite der Unternehmer Max Josef Kirchmaier und der BEK-Geschäftsführer Michael Fuchs. Bei der ersten Versammlung wurde noch ein bisschen an der Beitragsordnung gefeilt, jetzt aber kann der Verein loslegen und die Innenstadt attraktiver machen.