Was im letzten Monat passiert ist: Mai 2014

von Andreas Beschorner, 31. Mai 2014

Der Mai 2014 hatte Einiges zu bieten. Seinem Ruf als „Wonnemonat“ machte er dabei alle Ehre: Anfang Mai durften die Freisinger wieder durch die Stadt von Kneipe zu Kneipe tingeln und die „Freisinger Nacht der Musik“ genießen. Tausende pilgerten wieder von Wirtschaft zu Wirtschaft, um Bands ganz verschiedener Stilrichtungen zu erleben.

Tausende pilgerten auch Ende Mai in die Luitpoldanlage: Dort hatte die sechste Auflage des „Uferlos“-Festivals begonnen – mit über 100 Bands an zehn Tagen, mit einem Markt der Möglichkeiten und vielen, vielen anderen Attraktionen.

Doch nicht nur Feste wurden gefeiert, auch Posten wurden vergeben: Nach der Kommunalwahl am 16. März konstituierten sich der Freisinger Stadtrat und der Kreistag. Vor allem wurden auch die Stellvertreter der jeweiligen „Chefs“ gewählt – und zwar in großer Harmonie und Eintracht: In der Stadt ist Eva Bönig (Grüne) zweite Bürgermeisterin, Hans Hölzl (FSM) wurde zum dritten Bürgermeister gewählt. Der Vize-Landrat heißt zur allgemeinen Überraschung Robert Scholz (FW), dritte Landrätin ist Birgit Mooser-Neifanger (Grüne).

Die wohl wichtigste Entscheidung im Mai fiel aber am 25.: 74 Prozent der Stimmen beim Bürgerentscheid sagten Ja zur Moosach-Öffnung in der Oberen Hauptstraße. Kaum jemand hätte mit einem so deutlichen Ergebnis gerechnet, zeigten die Reaktionen am Wahlabend. Mit diesem eindeutigen Votum der Freisinger Bürger (Wahlbeteiligung 47,5 Prozent) kann man nun endgültig darangehen, die 2011 als Maßnahme Nummer 10 der Innenstadtkonzeption beschlossene Umgestaltung der Hauptstraße zur Begegnungszone so wie geplant – also inklusive Moosach-Öffnung und so wie es der Sieger des Wettbewerbs, das Büro „ST Raum a“, vorgesehen hatte – voranzutreiben. Initiiert worden war der Bürgerentscheid bekanntlich von der CSU, die trotz des eindeutigen Ausgangs dabei blieb, die Moosach-Öffnung als „heißes Thema“ zu bezeichnen.