Vitus geht spielen

Folge 12

von Katrin Stockheim, 03. Januar 2014

Obwohl es draußen bereits bitterkalt sein kann, möchte der Vitus dennoch so viel Zeit wie möglich im Freien verbringen. Doch bevor der Po auf der Rutsche festfriert, lässt er sich lieber eine andere Beschäftigung einfallen. Jetzt, wo die Bäume all ihre Blätter verloren haben, lassen sich zum Beispiel die vielen Vögel auf den Ästen und Zweigen gut beobachten. Noch besser geht das, wenn man ein Vogelhaus im Garten oder auf dem Balkon aufstellt. Wer der Spatz unterm Dach ist, das weiß der Vitus natürlich schon ganz genau. Doch mit dem richtigen Futter lassen sich auch zahlreiche weitere Arten wie Finken und Rotkehlchen, Meisen und Amseln anlocken. Dabei ist zu beachten, dass nicht alle Vögel die trockenen Körner favorisieren, sondern es auch Arten gibt, die das in Fett aufgeweichte Futter bevorzugen. Sonnenblumenkerne und Hanfsamen, Rosinen und Apfelstücke oder eine Auswahl an Nüssen stehen auf der Speisekarte. Manche Vögel bevorzugen die luftige Höhe, andere wollen lieber vom Boden essen. Um die Übertragung von Krankheiten durch Kotverunreinigung zu vermeiden, sollte grundsätzlich immer auf die Hygiene an den Futterstellen geachtet werden. Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern stellt auf seiner Internetseite (www.lbv.de) alle heimischen Wintervögel detailliert vor. Zusätzlich gibt es praktische Tipps zum Bau von Vogelhäusern und zur heimischen Herstellung alternativer Futtersorten. Vom 03. bis 06. Januar kann Vitus dann zeigen, was er gelernt hat und für die LBV-Aktion „Stunde der Wintervögel“ eine ganze Stunde lang die Vogelarten im eigenen Garten zählen. Einen Meldebogen und die genauen Aktions-Anweisungen gibt es ebenfalls auf der Webseite des LBV.