Vater

Theater, 09.11.2018, 20.00 Uhr

Tragikomödie von Florian Zeller
Mit: Ernst Wilhelm Lenik, Irene Christ, Juliane Köster u. a.
Der 80-jährige André merkt, dass sich etwas verändert. Noch lebt er allein in seiner Pariser Wohnung und versucht, vor Anne, seiner älteren Tochter, den Eindruck aufrecht zu erhalten, alles sei in Ordnung. Wobei ganz offensichtlich ist, dass er allein nicht mehr zurechtkommt. Also organisiert sie für ihn Pflegehilfen, mit denen er sich aber ständig zerstreitet.
Das Besondere an „Vater“ ist die ungewöhnliche Erzählstruktur. Erlebt wird die Handlung nämlich nicht chronologisch, sondern aus der Erlebniswelt des 80-Jährigen. Die Zuschauer erleben mit ihm dieselben Momente des Glücks, teilen mit ihm die Momente des Ausgeliefertseins, erfahren mit ihm die unbegreifbare Veränderung von Personen und Dingen. Das klingt nach einem traurigen Theaterabend? Das Gegenteil ist der Fall. Zellers Text provoziert das Lachen.
„Vater“ ist nicht nur in Frankreich, sondern auch in England, einer der größten Presse- und Publikumserfolge. Ausgezeichnet mit dem Prix Molière 2014 als bestes Stück.
Gastspiel: Konzertdirektion Landgraf