Freisinger Unterwelt

Die Bierkeller der einstigen Freisinger Brauereien

Auf dem Domberg wurde nachweislich seit dem Jahr 1160 Bier gebraut. Auch das Kloster Weihenstephan hatte bereits um 1040 von seinem Gründer, Bischof Egilbert von Freising, das Recht verliehen bekommen, in Freising Bier zu brauen; dieses Recht wurde später in die vom Kloster Weihenstephan erworbene Hofmark Vötting verlegt. Mehr »

Ein „Märchenkönig“ für Freising

Über ein geplantes Denkmal für König Ludwig II. (1906/07)

König Ludwig II. (1845-1886, reg. seit 1864) gilt heute unbestritten als der populärste Herrscher Bayerns. Mehr »

Den Kopf in der Schlinge

Über den KZ-Arzt Erwin von Schuler, der sich im August 1945 in Freising erhängte.

„Täter im weißen Kittel“, lautet der Titel des Geschichtsmagazins „Damals“ in der April-Ausgabe 2013. Historiker schildern in ihren Beiträgen, wie Ärzte in der Zeit des Nationalsozialismus gegen ihr Berufs-ethos verstießen. Einer von ihnen war der Oberstabsarzt Freiherr Erwin von Schuler. Mehr »

Marstall, Galerie, Lyzeum, Archivdepot und Bibliothek

Zur Geschichte des Marstalltraktes am Domplatz

Zur Bau- und Nutzungsgeschichte Der fürstbischöfliche Hofstall wurde 1670/71 im Auftrag Fürstbischofs Albert Sigismund (reg. 1651-1685) von den Vorarlberger Maurermeistern Johann und Jodok Moosbrugger zwischen Residenz und Dom nach Süden versetzt erbaut. Mehr »

Das Furtner-Anwesen in der Oberen Stadt

Im Steuerbuch der Stadt Freising vom Jahr 1513 wird im Bereich zwischen dem Dechanthof von St. Veit (heute Obere Hauptstraße 44) und der Schluttergasse (heute Kochbäckergasse) ein Bierbrauer mit dem Namen „Linhart“ aufgeführt. Mehr »

Umgebaut: Die Knabenschule St. Georg

Aus der Freisinger Schulgeschichte

Ruhe erfüllt den Raum, die Zeit scheint still zu stehen im Rückgebäude der ehemaligen Knabenschule St. Georg. Erinnerungen an Kinderflüstern, Papiergeraschel, die mahnende Stimme des Lehrers und den Schulgong, der die Schüler aus der Konzentration befreit und sie aus dem Klassenzimmer in den Schulgang treibt, ziehen vorbei. Mehr »

Perspektiven einst und jetzt: Asamsaal

Blick in die Nordostecke des Freisinger Asamsaales: Eine historische Fotografie zeigt den Zustand im Jahr 1949, darunter die aktuelle Situation im Vergleich. Der Freisinger Asamsaal wurde 1709 fertiggestellt. Mehr »

Zur Geschichte der öffentlichen Schwimmbäder

Teil 2: Das Schwimmbad in Lerchenfeld (1902)

Im Sommer 1863 hat Freisings erstes öffentliches Schwimmbad seine Pforten geöffnet. Es lag in den Isarauen, genau auf dem Areal, auf dem heute das Volksfest veranstaltet wird (vgl. zum ersten Schwimmbad den Bericht in der Ausgabe 3/2013). Mehr »

Zur Geschichte der öffentlichen Schwimmbäder

Teil 1: Das erste Schwimmbad in den Isarauen (1863)

Schenkt man den Untersuchungen, die im Rahmen verschiedener Stadtentwicklungsprojekte der letzten Jahre auf der Basis von Bürgerbefragungen vorgenommen wurden, Glauben, so gehört der Wunsch nach einem gut ausgestatteten Freizeitbad zu den vorrangigsten Interessen der Freisingerinnen und Freisinger. Mehr »

Ein längst untergegangenes Gebäude

Das fürstbischöfliche Grottenhaus auf dem Domberg

Künstlich angelegte Grotten (ital. „grotta“=Höhle) gehören zum festen Repertoire der Architektur der Renaissance und des Barocks (16. bis 18. Jahrhundert). Derartige Bauten wurden innerhalb unzähliger Schloss-, Villen- und Klosteranlagen Europas errichtet, oft im Bereich des Hauptgebäudes, zumeist aber in einem separaten Bau im dazugehörigen Garten. Mehr »

Seite 3 von 6123456