Der Furtner und sein Keller

Es musste etwas Besonderes gewesen sein, das den Anderl immer zum Furtner hinzog. An jedem Sonntagnachmittag! Der Sonnenschein konnte gar nicht so hell und freundlich sein, als dass der Anderl ihm das Dämmerlicht beim Furtner nicht vorgezogen hätte, wo in vertrauter Bierrunde die Probleme einer damals noch überschaubaren Welt zu erörtern waren. Mehr »

Das Freisinger Notgeld

1915 bis 1924

Das sogenannte Not- bzw. Ersatzgeld fand (und findet) in der Regel in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Verwendung. Dabei handelt es sich nicht um eine Erfindung des 20. Jahrhunderts, schon in spätmittelalterlicher Zeit wurde Notgeld ausgegeben, zumeist innerhalb belagerter Städte in Form von sogenannten „Belagerungsscheinen“. Mehr »

Christopher Paudiß

Über Freisings bedeutendsten Maler

Freising hat einen neuen Platz, mit Bushaltestelle, mitten in der Stadt an der Heiliggeistgasse; eigentlich handelt es sich nur um eine bepflanzte Baulücke zwischen dem Heiliggeistspital und dem Gebäude der ehemaligen Knabenschule St. Georg. Mehr »

Das Freisinger Residenzschloss

Teil III: Der „Große Saal“

„Im Jahre 1844 verlor Freising eines der schönsten und merkwürdigsten Denkmäler alter Baukunst, nämlich den sogenannten Steinernen Saal im hiesigen k. Mehr »

Freisinger (Ober-)Bürgermeister der letzten 150 Jahre

Die „heiße Phase“ des Oberbürgermeister-Wahlkampfes 2012 hat begonnen. Überall in Freising ist dieses Thema das derzeit Beherrschende. Man spricht viel über Kandidatinnen und Kandidaten, Programme, Wahlveranstaltungen. Dabei geht es um die Gegenwart, zumeist jedoch um die Zukunft, so zumindest, wie sie sich die einzelnen Bewerber in Bezug auf Freising vorstellen. Mehr »

Das Freisinger Residenzschloss

Teil II: Die Fürstenzimmer

Die Fürstenzimmer der Freisinger Residenz gehören zu den interessanten, zugleich aber auch unbekannten historischen Räumlichkeiten der Stadt. Bis zur Auflösung des Hochstifts Freising 1802/03 dienten sie den Freisinger Fürstbischöfen als Wohn-, Arbeits- und Repräsentationsräume. In ihrer heutigen Raumdisposition gehen sie auf das 17. Mehr »

Das Freisinger Residenzschloss

Teil I: Ein allgemeiner Überblick

In Freising gibt es neben der Domkirche kein weiteres Gebäude, das eine solch enorme historische Bedeutung besitzt, wie das Residenzgebäude. Der wuchtige vierflügelige Bau, der an der höchsten Stelle des Dombergs steht und den Domplatz an seiner Westseite abschließt, diente über viele Jahrhunderte hinweg als Regierungssitz der Fürstbischöfe von Freising. Mehr »

Das Abensberger-Denkmal an der Münchner Straße

Es ist eines der ältesten Zeugnisse der profanen Erinnerungskultur in Freising: Das Abensberger-Denkmal an der Münchner Straße. Errichtet wurde es vor über einem halben Jahrtausend als Sühnedenkmal, zunächst in Form eines Steinkreuzes, später, im Jahr 1804, in Form eines klassizistischen Gedenksteins. Mehr »

Weinland Altbayern

Zur Geschichte des heimischen Weinbaus, insbesondere durch die Freisinger Bischöfe

Seit die Römer auch diesseits der Alpen Weinreben eingeführt hatten, um die Legionäre bei Laune zu halten, galt (Alt-)Bayern über Jahrhunderte als ausgesprochenes Weinland. Die Klöster pflegten den Weinbau hingebungsvoll und auch die Wittelsbacher-Herzöge ließen sich aus ihren Besitzungen den sogenannten Baierwein in ihre Münchner Residenz liefern. Mehr »

“Mäuselmacher oder die Imagination des Bösen”

Freisinger Kinderhexenprozesse (1715-1723) wissenschaftlich aufgearbeitet

Es ist eines der schrecklichsten Kapitel der Freisinger Geschichte: Die sogenannten Kinderhexenprozesse, die in zwei Perioden, 1715-1717 und 1721-1723, stattfanden. Im Fokus standen dabei einige Duzend Bettelkinder, die – wohl aus einer lapidaren Prahlerei heraus – vorgaben, Wetter, Mäuse oder Ferkel zaubern zu können. Mehr »

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