Dem Freisinger Himmel ganz nah

Drei Spengler auf dem St.-Georgs-Turm (1892)

Im Frühjahr 1889, als sich die Blicke der Weltöffentlichkeit auf den soeben fertiggestellten Eiffelturm richteten, eröffnete ein junger Mann in der Freisinger Amtsgerichtsgasse ein Fotoatelier. Der Mann hieß Jakob Werkmeister (1859-1938) und er war neu in der Stadt. Mehr »

“Eine begehrenswerte Wohnung für Bücher”

Wie Thomas Frognall Dibdin 1818 die Freisinger Dombibliothek entdeckte

Die Deutschen gelten heute als die Weltmeister des Reisens. Erfunden wurde der Tourismus jedoch von den Briten. Sie unternahmen bereits im 18. Jahrhundert ausgedehnte Bildungsfahrten in alle Regionen der Welt und kehrten mit unauslöschlichen Eindrücken auf die britischen Inseln zurück. Ein prominenter englischer Bildungsreisender des frühen 19. Mehr »

Dokumente einer “heißen” Zeit

Freisinger politisch-alternative Zeitschriften der 1970er und frühen 1980er Jahre

„Spucknapf“, „Zündstoff“, „Bladl“ oder „Zeck“ – wenn Zeitschriften so einen Namen tragen, dann kann man davon ausgehen, dass der Name auch Programm ist. Klingt ganz nach alternativen Sichtweisen, Anti-Mainstream, Satire und ein bisschen auch nach Krawall. Genau dafür standen jene Freisinger Zeitschriften, die diese Namen führten. Mehr »

Vötting 1898

Archivstück des Monats Mai 2021

Es war ein schöner, klarer Septembertag im Jahr 1898, als ein uns unbekannter Fotograf am Westabhang des Weihenstephaner Berges seine Kamera positionierte und das Dorf Vötting ablichtete. Mehr »

Flugschau am Segelflugplatz “Lange Haken” bei Giggenhausen (1977)

Archivstück des Monats April 2021

Als im Mai 1992 im Erdinger Moos der neue Münchner Flughafen eröffnet wurde, musste auf der anderen Seite der Isar, im Freisinger Moos, ein beliebter Segelflugplatz schließen. Knapp drei Jahrzehnte lang waren hier Luftsportbegeisterte aus Freising und der gesamten Region München zum Flugtraining, zur Ausbildung, zu Wettbewerben oder Flugvorführungen zusammengekommen. Mehr »

Die Grottenau: Der Versuch einer Annäherung

Die Stadtheimatpflege blickt nach Neustift

Die Grottenau im Zentrum des Freisinger Stadtteils Neustift nördlich der Neustifter Kirche ist mit ihren engen Straßen und Gassen und kleinen Häusern noch heute unschwer als ehemalige Arbeitersiedlung zu erkennen. Mehr »

Hauptstraßen-Baustelle 1963

Schätze aus dem Stadtarchiv Freising: Februar 2021

„Die Freisinger Obere Hauptstraße ist zur Zeit eine Sinfonie aus Kies, Sand, Beton, Schächte[n], Bagger[n], Arbeitslärm und einem trockenen Brunnen“. Wer die aktuellen Umbaumaßnahmen vor Augen hat, kann dieser Aussage ohne Weiteres zustimmen. Tatsächlich stammt der Satz aber aus dem Jahr 1963. Mehr »

Ein Freisinger Kochbuch aus dem 19. Jahrhundert

Schätze aus dem Stadtarchiv Freising: Januar 2021

Im Sommer 2001 überließ der Münchner Architekt Georg Pezold dem Stadtarchiv Freising verschiedene historische Dokumente, die auf seine Vorfahren mütterlicherseits zurückgehen. Pezolds Mutter, Magdalena Pezold, geborene Sporrer, entstammte einer bedeutenden Freisinger Brauer- und Wirtsfamilie. Mehr »

Operation Christmas

Als der Nikolaus mit dem Hubschrauber nach Freising kam

Am 5. Dezember 1952 herrschte in Freising gespannte Erwartung: Der heilige Nikolaus hatte sein Kommen angekündigt. Für diese Jahreszeit wäre das an und für sich nichts Besonderes gewesen. Der heilige Wohltäter nutzte aber erstmals ein hochmodernes Verkehrsmittel. Mehr »

Das Kloster Weihenstephan mit der Korbinianskapelle (1767)

Archivstück des Monats Schätze aus dem Stadtarchiv Freising: Juli/August 2020

Im Sommer 1720, also vor genau 300 Jahren, wurde in Weihenstephan eine Kapelle fertiggestellt, die man heute zu den außergewöhnlichsten Bauwerken Freisings zählen müsste – würde sie noch stehen: die Korbinianskapelle am Südhang des Weihenstephaner Berges. Mehr »

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