Die Fink-Bücher über Freising

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Schinder und Scharfrichter im Hochstift Freising

Autor: Karl Mayer
100 Seiten, Neuauflage Oktober 2010
erhältlich bei Bücher Pustet in Freising oder bei Amazon

Als vor rund 20 Jahren das Buch „Schinder und Scharfrichter im Hochstift Freising“ des bekannten, inzwischen verstorbenen Freisinger Heimatforschers Karl Mayer im lokalen Buchhandel erschien, entwickelte es sich schnell zu einem beliebten und für die Geschichte der Stadt Freising unverzichtbaren Werk. Nachdem es viele Jahre vergriffen war, liegt es nun in einer Neuauflage vor. In Mayers unverwechselbarer Erzählsprache wird hier das Leben und Arbeiten der Freisinger Scharfrichter im 17. und 18. Jahrhundert geschildert. Detailliert und dennoch erzählerisch stringent breitet sich darin der ganze Kosmos der fürstbischöflichen Herrschaft, insbesondere innerhalb der Residenzstadt Freising vor uns aus. Es geht um die zumeist grausigen Verpflichtungen, die der jeweilige Scharfrichter – zugleich immer auch Schinder – zu erfüllen hatte: Als Schinder war er für die tagtägliche Beseitigung von Tierkadavern zuständig, als Scharfrichter wurde er beizeiten für die Ausführung von Todesurteilen herangezogen. Mayer vergisst dabei nie, die Hintergründe zum jeweils konkreten Geschehen zu schildern. So erhält man einen Einblick in die frühneuzeitliche Rechtsprechung, allgemein wie auch auf Freising bezogen. Besondere Ereignisse wie die berüchtigten Kinderhexenprozesse 1715 bis 1723 spielen ebenso eine Rolle wie das ganz persönliche Schicksal eines Scharfrichters und seiner Familie.

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Der Bischof und der Bär: Das Leben des heiligen Korbinian

Autor: Thomas Goerge, Korbinian Goerge, Rudolf Goerge
November 2011
erhältlich bei Bücher Pustet in Freising oder bei Amazon

Über den Heiligen Korbinian – Schutzpatron der Stadt Freising – wurden schon viele Werke und wissenschaftliche Abhandlungen verfasst. Doch ein wichtiges Genre wurde dabei immer unberücksichtigt gelassen: das Bilderbuch. Diese Lücke wird nun mit dem vorliegenden Band “Der Bischof und der Bär – Das Leben des Heiligen Korbinian” von Thomas Goerge geschlossen. Thomas Goerge ist in der deutsch-sprachigen Theaterwelt ein bekannter und anerkannter Bühnenbildner.
Seine Arbeiten reichen von den Bayreuther Festspielen, der Biennale in Venedig bis zur eigenen Opern-Inszenierung in Wien. Mit den Mitteln der Collage sind die Illustrationen des Buches auf der Höhe der Zeit und regen zum Rätseln, Suchen und Finden an. In Anlehnung an Bischof Arbeos “Vita Corbiniani” wird die Legende des Heiligen von den drei Autoren Korbinian, Thomas und Rudolf Goerge neu erzählt. In aktueller und leicht verständlicher Sprache gehalten, verbirgt sich so manches Augenzwinkern im Text. So ist “Der Bischof und der Bär” ein Bilderbuch, das den Ansprüchen an die heutige Zeit gerecht wird und nicht nur Kinder zum Lesen und Vorlesen einlädt.

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Der Franzosenbaum

Autor: Reinfried Keilich
Gebundene Ausgabe, 244 Seiten
November 2012
erhältlich bei Bücher Pustet in Freising oder bei Amazon

Eine wahre Mord- und Totschlaggeschichte mitten aus Bayern. Eindrucksvoll schildert der Autor das Leben auf einem Bauernhof bei Freising im letzten Kriegsjahr. Hier hat sich ein Mordfall ereignet, den die Justiz bis heute nicht verfolgt hat. Der 6. Juni 1944 hat sich tief eingegraben in den Bewohnern der Normandie, in den Soldaten beider Seiten und in dem bayerischen Fichtenbaum mitten im Wald. Eine Pistolenkugel hat sich an diesem Tag in seine Rinde gebohrt und aus dem Schussloch sickert Harz, wie es die Ministranten als Weihrauch sammeln. Aber am Fuß des Baums sickert aus der Brust des Andrè das letzte Blut. Die Pistole hat Jakob ins Farnkraut gestopft. Aber kein Walddickicht der Welt wird sein ausgeblutetes Opfer zudecken. Trotzdem weiß sich der Bauer hinter Egge und Pflug vor Strafe sicher. Seine Schlachten an der Getreide- und  Kartoffelfront schützen ihn. Aber er sieht es kommen, dass er hart büßen wird, wenn sich das großmächtige Reich ergeben hat. Die künstlerischen Illustrationen vom wahren Schauplatz des Mordes stammen von Thomas und Korbinian Goerge.

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Gerechtigkeit für Jakob Schmid

Autor: Reinfried Keilich
Gebundene Ausgabe, 122 Seiten
November 2012
erhältlich bei Bücher Pustet in Freising oder bei Amazon

An einem Herbsttag 1954 kommt in Freising die brave Leni Hörger durch ein paar Hammerschläge auf den Kopf um ihr bescheidenes Leben. Bei der Suche nach Bargeld ist der Täter gestört worden. Die wenigen nahestehenden Verdächtigen sind schnell entlastet. Es bleibt ein Musterfall von Übeltäter übrig, der jedes Klischee eines Mörders ausfüllt: Andreas, Lenis früherer Nachbarsbub, ein muskelstarker, brutaler, immer in Geldnot steckender Gelegenheitsarbeiter und Gewohnheitstrinker. Die Kriminaler müssen Andreas jedoch laufen lassen, er gesteht nicht und wasserfeste Indizien gibt es keine. Doch Andreas tut Buße, so gewalttätig wie er immer gelebt hat. Die künstlerischen Illustrationen stammen von Thomas und Korbinian Goerge.

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Der Furtnerbräu in Freising.

Einblicke in eine vielhundertjährige Gasthaus- und Brauereitradition

Autor: Reinhard Fiedler, Florian Notter, Katrin Stockheim
144 Seiten
Juni 2013
erhältlich bei Bücher Pustet in Freising oder bei Amazon

Der Furtnerbräu gehört zu den traditionsreichsten Gastronomien der Stadt Freising. Bereits 1513 erstmals erwähnt entwickelten sich das Gasthaus und die Brauerei im 17. Jahrhundert zu einem bedeutenden bürgerlichen Betrieb. Ihre Besitzer waren häufig im Stadtrat oder in Bürgermeisterämtern vertreten. Ein Furtner-Sohn wurde 1705 sogar zum Abt des Benediktinerklosters Weihenstephan gewählt. Die Familie Braun, die 1833 den Furtnerbräu erworben hatte, etablierte sich zu einer “Brauer-Dynastie”. Ein Familienmitglied, Johann Braun, war es, der nach dem Brand des alten Anwesens 1886 das bis heute bestehende repräsentative Gasthaus errichten ließ. Im Buch wird nicht nur die Geschichte der Besitzer dargestellt, sondern auch die des Furtner-Hauses in der Oberen Altstadt und des ehemaligen Furtner-Kellers in der Wippenhauser Straße. Historische Ansichten, Erinnerungsstücke, aber auch Bilder der heutigen Gastronomie führen die vielhundertjährige Geschichte des Furtners besonders vor Augen.